Donnerstag, 18. April 2024
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Umbauarbeiten abgeschlossen

Um den Verkehr auf der Straße und die Verkehrssicherheit vor allem für den Fuß- und Radverkehr zu erhöhen, habe man die Alfred-Schütte-Allee zwischen Siegburger Straße und Müllergasse baulich angepasst. Das vermeldet nun die Stadt Köln. Bereits seit langer Zeit hatten Anwohnende Maßnahmen gefordert – auch, um die stark präsente Raserszene zu verdrängen.

Konkret hat die Stadt dies umgesetzt: Durch wechselseitige Anordnung von Parkflächen sowie durch Mittelinseln solle eine Geschwindigkeitsreduzierung erreicht werden, so die Stadt. Die Grundstückszufahrten der ansässigen Industriebetriebe sowie die Befahrbarkeit dieses Abschnitts der Alfred-Schütte-Allee durch Schwerlastverkehr sei bei der Positionierung der baulichen Elemente berücksichtigt worden. Das Unternehmen Alfred Schütte hatte dies zwischenzeitlich gefordert und angemahnt.

An der Kreuzung mit der Straße „Am Schnellert“ wurde zudem die Vorfahrtregelung geändert. Im Bereich Müllergasse wurde ein neuer barrierefreier und beleuchteter Überweg für Fußgänger*innen eingerichtet.

Seit April 2023 ist die Schütte-Allee als Fahrradstraße ausgewiesenen. Hierbei kämen erstmals die in den vergangenen Monaten erarbeiteten neuen Kölner Fahrradstraßenstandards zum Einsatz, so die Stadt. Sie umfassten neben den bereits bekannten großformatigen Fahrradstraßenpiktogrammen auch sogenannte Sicherheitstrennstreifen zum ruhenden Verkehr. Diese solle gefährlichen Situationen durch unachtsame Türöffnungen, sogenannte „Dooring-Unfälle“, vorbeugen. Zudem sei erstmals eine rote Begleitlinie eingerichtet worden, die ab sofort als Wiedererkennungsmerkmal für Kölner Fahrradstraßen diene.

Zwischen Mai und Juni werde man auf rund 600 Metern an der Schütte-Allee zum Schutz der Bäume im Bereich der Baumscheiben Bügel installieren und Findlinge setzen, so die Stadt weiter. In der kommenden Pflanzperiode ab Herbst sollen nördlich der Südbrücke bis zur Deutzer Drehbrücke zudem 38 Linden und südlich der Südbrücke bis zur Müllergasse 22 Bäume mit Unterstützung der „Kölner Grün Stiftung“ gepflanzt werden. Diese ersetzten die Bäume, die dem Tornado vom 22. Dezember 2023 zum Opfer gefallen seien, so heißt es von Seiten der Stadt. (red.)

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