StartPorzKrankenhaus Köln-PorzZukünftig besondere Monitorüberwachung der kleinen Patienten

Zukünftig besondere Monitorüberwachung der kleinen Patienten

Oben in Grün ist die Sauerstoffsättigung zu sehen. Darunter in Weiß ein EKG, also der Herzschlag. Und das in Echtzeit. Die neue Technik habe vor allem einen Sicherheitsaspekt, so Lars Welzing, Chefarzt in der Kinderklinik im Porzer Krankenhaus. Aber auch eine Entlastung der Pflegekräfte gehöre dazu.

Auf seiner Station 16 soll zukünftig eine besondere Monitorüberwachung der kleine Patientinnen zum Einsatz kommen. So, wie von etwa Intensivstationen bekannt, werden Vitalwerte der Kleinkinder ins Stationszimmer übertragen. Von dort aus kann das Personal zentral alles im Blick behalten. „Wir können alle Patientinnen dann auf einem großen Monitor darstellen.“ Das Gerät schlage zudem im Fall der Fälle Alarm, so der Chefarzt. Auf den Zimmern stehen kleine mobile Einheiten, die mit dem Stationszimmer verknüpft sind.

Für Kinderkliniken sei eine solche Technik eine Seltenheit, so Simin Fakhim-Hashemi vom Förderverein des Krankenhauses. Zudem für das Haus ein Schritt auf dem Weg der Digitalisierung.

Um die Anlage für die Säuglingsstation beschaffen zu können, sind bereits erste Gelder bereitgestellt worden. Die Stiftung Wunschpunkte für Kinder als langjähriger Förderer der Kinderklinik habe bereits 35.000 Euro zugesagt, so Martina Solbach und Claus Schmidke von der Stiftung.

Chefarzt Welzing ist zudem zuversichtlich, dass die Klinik die weiteren Gelder zum Gesamtvolumen von 62.000 Euro beisteuere, sagt er. Notfalls könne man aber auch vielleicht mit einer kleineren, erweiterbaren Anlage starten, so Simin Fakhim-Hashemi. Die zentrale Monitoranlage sei ein großer Gewinn für die Kinderklinik, findet sie.

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Die Stiftung Wunschpunkte für Kinder hat 35.000 Euro bereitgestellt. Foto: Göllnitz

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