Donnerstag, 18. April 2024
StartLeben in PorzPorzErgebnisse der Mobilitätsbefragung liegt vor

Ergebnisse der Mobilitätsbefragung liegt vor

Bereits im Oktober und November 2022 hat die Stadt Köln eine Umfrage zum täglichen Verkehrsverhalten der Kölner Bevölkerung durchgeführt. Nun wurde der Abschlussbericht zur repräsentativen Mobilitätserhebung 2022 vorgelegt – darin auch Zahlen zum Stadtbezirk Porz.

Demnach ist die Ausstattung der Haushalte mit Fahrrädern in den rechtsrheinischen Stadtbezirken Kalk und Porz mit 14 und 16 Prozent geringer als etwa in den Stadtbezirken Ehrenfeld und Lindenthal. Hier haben 21 und 24 Prozent der Haushalte mindestens ein Fahrrad. Demgegenüber haben in Porz 15 Prozent der Haushalte kein Auto. 12 Prozent haben drei und mehr Autos. 47 Prozent verfügen über ein Auto – dieser Wert liegt im Mittelbereich in Köln.

Bei den Fahrrädern sind in Porz vor allem E-Bikes und Pedelecs beliebt – zusammen gut 30 Prozent der Fahrräder im Stadtbezirk sind elektrisch. Dafür sind in Porz nur sechs Prozent der Radfahrenden bei einem Sharing-Anbieter für Fahrräder angemeldet. Anders sieht das bei E-Scootern aus: Hier sind 12 Prozent Mitglieder eines Services. In der Innenstadt sind es 27, in Nippes 14 Prozent.

Generell sei das Mobilitätsniveau der Kölner Bevölkerung, so die Studie, gegenüber 2017 etwas gesunken. Im Befragungsjahr 2022 haben 89 Prozent aller Kölnerinnen am Stichtag das Haus verlassen, um diversen Aktivitäten nachzugehen. Fünf Jahre zuvor waren es 91 Prozent. In Porz blieb der Wert konstant.

Bei der Wahl der Verkehrsmittel sind im Stadtbezirk Porz das Auto und die Fortbewegung zu Fuß führend – jeweils mit mehr als 30 Prozent. ÖPNV und Fahrrad liegen bei 13 und 14 Prozent. Bei der Ausstattung mit Stellplätzen für den Pkw sind die Stadtbezirke Chorweiler und Porz führend. Rund drei Viertel der Menschen verfügen dort jeweils über eine Garage oder einen privaten Stellplatz.

Rund 17 Millionen Touren haben Menschen aus dem Stadtbezirk Porz im Jahr 2022 in die Kölner Innenstadt unternommen. Städtischer Spitzenreiter hier ist Lindenthal mit 36 Millionen. Chorweiler etwa liegt bei sieben Millionen.

Die Versorgung mit ÖPNV-Angeboten bezeichnen 34 Prozent der Porzerinnen als gut oder sehr gut. 12 Prozent halten das Angebot für mangelhaft, 21 für immerhin ausreichend.

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