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Bauliche Maßnahmen an Alfred-Schütte-Allee

Die Stadt Köln setzt seit Ende November politische Beschlüsse zur Verkehrsberuhigung der Straße um

Die Stadt Köln beginnt mit der Umsetzung verschiedener baulicher Maßnahmen auf der Alfred-Schütte-Allee zwischen Siegburger Straße und Müllergasse. Damit wolle die Stadt Köln den Verkehr auf der Alfred-Schütte-Allee und im Stadtteil Poll beruhigen und die Verkehrssicherheit insbesondere für den Fuß- und Radverkehr erhöhen, so heißt es. Die Arbeiten sollen insgesamt rund drei Monate dauern. Mit den Maßnahmen setzt die Verwaltung Beschlüsse der politischen Gremien um. So gab es mehrere Beschlüsse, um die auf der Alle etablierte Raserszene einzudämmen.

Konkret sollen Verengungen und Verschwenkungen im Fahrbahnbereich eine Geschwindigkeitsreduzierung der verkehrenden Fahrzeuge erreichen – etwa durch Mittelinseln und die Einrichtung von wechselseitigen Parkflächen. Die Befahrbarkeit mit Schwerlastverkehr sei geprüft worden und auch danach sichergestellt, so die Stadt. Die Grundstückszufahrten der ansässigen Industriebetriebe seien bei der Positionierung der baulichen Elemente berücksichtigt worden.

Im Bereich Müllergasse soll ein neuer Fußgängerüberweg als Zebrastreifen zur sicheren Erreichbarkeit der Poller Wiesen und der Bushaltestelle „Schüttewerk“ eingerichtet werden. Dieser werde barrierefrei mit taktilen Elementen sowie einer Beleuchtung ausgestattet, so heißt es. Ebenfalls werde die Vorfahrtsregelung an der Kreuzung Alfred-Schütte-Allee/Am Schnellert gedreht, so dass hier zukünftig die Straße Am Schnellert und der südliche Abzweig der Alfred-Schütte-Allee vorfahrtsberechtigt seien, statt wie bislang der nördliche Abzweig. Im Verlauf der Fahrradstraße sollen zusätzliche Fahrradabstellanlagen eingerichtet werden. Erstmals werde dabei eine rote Begleitlinie markiert, die ab sofort als Wiedererkennungsmerkmal für Kölner Fahrradstraßen diene, so die Stadt.

Die Arbeiten sollen mit jeweils punktueller halbseitiger Sperrung durchgeführt werden. Lediglich für die Einrichtung des neuen Fußgängerüberwegs im Bereich der Zufahrt zur Müllergasse sei ab voraussichtlich Anfang Januar 2024 eine Vollsperrung der Alfred-Schütte-Alle für den Kfz-Verkehr auf Höhe der Müllergasse notwendig. Der Verkehr werde über die Straßen Müllergasse, Poller Kirchweg und Am Schnellert umgeleitet, so die Stadt.

Die Kosten für die Maßnahmen beziffert die Stadt mit insgesamt rund 300.000 Euro. Die Bezirksvertretung Porz hatte im Juni 2023 zudem verschiedene weitergehende Maßnahmen für die Alfred-Schütte-Allee beschlossen. Zur beschlossenen zeitlich begrenzten Sperrung der Alfred-Schütte-Allee werde die Verwaltung Anfang 2024 eine entsprechende Vorlage zur Beratung in die Bezirksvertretung und den Verkehrsausschuss geben, so heißt es. Die beschlossenen Maßnahmen zum Schutz der Baumscheiben im südlichen Bereich der Alfred-Schütte-Allee befänden sich bereits in Vorbereitung und sollen noch im ersten Halbjahr 2024 umgesetzt werden.

Auch plane die Stadt Köln in Abstimmung mit der Polizei Köln den Aufbau von zwei stationären Anlagen zur Geschwindigkeitsmessung auf der Alfred-Schütte-Allee. Die genauen Aufstellorte der geplanten Anlagen können erst nach Abschluss der baulichen Veränderungen des öffentlichen Straßenlandes festgelegt werden. Zur Überbrückung werde der Bereich in regelmäßigen Abständen weiterhin mittels mobiler beziehungsweise semistationärer Messtechnik überwacht, heißt es. (red.)

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