StartLeben in PorzEilTonnenweise Äpfel verarbeitet beim Apfelfest

Tonnenweise Äpfel verarbeitet beim Apfelfest

„Die Besucherzahlen dürften dieses Jahr Rekorde brechen. Ich habe es hier noch nie so voll erlebt“ – Robert Schallehn, Geschäftsführer Umweltbildungszentrum

Jährlich zum Herbstanfang findet auf dem Gut Leidenhausen das Apfelfest statt. Hierbei kann jeder Besucher die eigens geernteten Äpfel aus dem Garten mitbringen. Diese werden dann vor Ort in einer großen transportablen Saftpresse zu frischem Apfelsaft verarbeitet. Im Tauschgeschäft können dann für 20 Kilogramm Äpfel fünf Liter frischer Apfelsaft mitgenommen werden. Für fünf Liter Apfelsaft wiederum sind knapp acht Kilogramm Äpfel nötig. Doch auch Personen, die keine eigenen Äpfel mitbringen, können frischen Apfelsaft mitnehmen. Dafür sorgt das Umweltbildungszentrum Gut Leidenhausen in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln: „Wir ernten Äpfel auf allen städtischen Wiesen im Stadtgebiet“, erklärt Geschäftsführer Robert Schallehn. „Damit haben wir in Hochzeiten mehr als 10 Tonnen Äpfel hier, die dann zu ungefähr 6.500 Litern Apfelsaft verarbeitet werden. Dieses Jahr war die Ernte jedoch schlecht, wir haben nur ungefähr vier Tonnen ernten können, hinzu kommen bis zum Mittag rund zwei Tonnen von Besuchenden.“ Doch trotz der schlechten Ernte kann das Umweltbildungszentrum dennoch von einem Rekord sprechen: „Die Besucherzahlen dürften dieses Jahr Rekorde brechen. Ich habe es hier noch nie so voll erlebt“, erklärt Schallehn. Und auch einen über eine auf dem Apfelfest überreichte Geldspende kann sich die Waldschule auf dem Gelände des Gut Leidenhausen freuen: „Die Kinderhilfe International e.V. hat der Waldschule 4.000 Euro gespendet. Darüber freuen wir uns sehr, denn damit kann ein großer Teil der Innenausstattung der gerade in Renovierung befindlichen Waldschule beschafft werden.“

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