Donnerstag, 18. April 2024
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Porzja und Jo zu Besuch an Grundschulen

Löwe Porzja und Eisbär Jo haben für die spezielle Variante an Grundschulen im Stadtbezirk Porz extra diese beiden Namen bekommen. Sie sind die Hauptprotagonisten der Lehrreihe, die sich um Umweltschutz und Nachhaltigkeit kümmert – und das mit reichlich Begleitmaterialien, wie einem Heft mit Comics von Zeichner Özi und Aktionen, Stempeln, Stiften und einem Klimaführerschein.

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Auch das Porzer Rathaus taucht auf im Lernheft: Die Charaktere Porzja und Jo lenken die Kinder durch das Thema. Foto: Göllnitz

Letzteren bekommen die Grundschüler*innen überreicht, wenn sie alle Aktionen durchgeführt haben. Dabei gehe es um Müllvermeidung oder auch um Recycling, wie Lehrerin Juliane Appelt erzählt. Sie ist eine der Pädagoginnen, die eine dritte Klasse an der Grundschule Porz-Mitte betreut. Hier startet das Projekt in diesem Jahr – wie auch an sechs weiteren Grundschulen im Stadtbezirk Porz. Darunter Schulen in Wahn, Wahnheide, Langel, Urbach und Zündorf. Insgesamt 526 Schüler*innen in 22 Klassen machen mit.

Organisiert hat dies die Porzer Bürgerstiftung. So sei das Projekt bereits seit 2012 erfolgreich in Bonn etabliert, berichtet Christiane Weigand, Vorständin der Bürgerstiftung. In Porz kann es dank einer Anschubfinanzierung der Sparkasse Köln/Bonn losgehen. Stifter ist zudem Comedian und Moderator Guido Cantz. Weitere Schulen können sich anmelden.

„Ich finde die Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung toll“, so die neue Schulleiterin der Grundschule Porz-Mitte, Olga Rieger. Porzja und Jo passten gut in die Lebenswirklichkeiten der Kinder. Und das Konzept stärke ihre Selbstwirksamkeit. „So haben sie nicht das Gefühl: Ich bin machtlos“, so Rieger.

Auch Lehrerin Sarah Nussbaumer sieht den Mehrwert. „Das Thema ist sehr relevant. Da können wir gut anknüpfen. Wir bekommen tolle Unterrichtsmaterialien.“ Zudem würden die Themen so auch in die Familien getragen, so Kollegin Appelt. Ihren Platz finden die Inhalte im Fach Sachkunde. Wobei man nicht zu streng vorgehen wolle beim Durchführen der Aufgaben, so die Lehrerinnen. Es gehe vor allem darum, die Kinder an die Themen heranzuführen.

Das geht für alle teilnehmenden Schulen auch mit einem priorisierten Zugang zur Waldschule auf Gut Leidenhausen. Die Pädagog*innen des Haus des Waldes vergeben an sogenannte Klimabotschafter-Schulen besondere Termine.

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