1976 wurde es eröffnet. Nun wird das Dechant-Scheben-Haus in Porz-Mitte abgerissen – organisiert von der Kirchengemeinde. Finanziert von der Stadt Köln, die das Haus 2018 zum Abreißen gekauft hat. Der Abriss konnte erst jetzt starten, weil die Deutsche Bank trotz extra beschaffter Ausweichoption auf die Erfüllung ihres Mietvertrages bis 2026 pochte.
Und das soll kommen: Ab Frühjahr bekommt die Kirche St. Josef eine neue Sakristei, die optisch an die neue Bebauung im Zentrum angelegt ist. Eine neue Platzfläche soll entstehen. Die Bronzefigur vom vorherigen Fastelovendsplätzchen wird eingelagert. Ein neuer Standort ist offen. Der Zugang zur Kirche wird von der Bahnhofstraße aus ebenerdig. Auch nur auf dieser Seite kann der für den Abriss benötigte Kran mit 45 Meter-Ausleger stehen. Der Grund: Die Tiefgarage auf der anderen Seite.
Der Abriss soll Ende des Jahres abgeschlossen sein. Das Leverkusener Abrissunternehmen nennt das Projekt „komplex“.