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Neues zur neuen Spielzeit

Mit dem Beginn der Saison treten im Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) Änderungen in Kraft

Stadtbezirk Porz – Die Anpassungen betreffen auch die Aktiven im Stadtbezirk Porz. Der Fußball-Verband Mittelrhein (FVM) stellt Neuerungen vor, die für alle Mannschaften im Senior*innen und Jugendspielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene gelten.

So gibt es nun etwa Countdowns im Falle von Zeitverzögerungen bei Einwürfen und Abstößen. Hierbei sollen die Schiedsrichter*innen, ähnlich wie beim im vergangenen Jahr eingeführten Torwart-Countdown von acht Sekunden, künftig einen fünfsekündigen Countdown per Hand anzeigen. Ist der Countdown abgelaufen und das Spiel immer noch nicht fortgesetzt, wechselt der Ballbesitz.

Auch für Auswechslungen gelten Zeitlimits: Haben die Spieler*innen zehn Sekunden nach der Anzeige des Wechsels den Platz noch nicht verlassen, dürfen die Einwechselspieler*innen künftig erst nach einer Minute Wartezeit und erst in der darauffolgenden ersten Unterbrechung das Feld betreten. Die ausgewechselten Spieler*innen dürfen in einem solchen Fall nicht auf dem Platz bleiben.

Fußballer*innen müssen zudem ab sofort, sofern sie auf dem Spielfeld behandelt werden, untersucht werden oder eine verletzungsbedingte Spielunterbrechung verursachen, das Spielfeld verlassen und dort mindestens eine Minute warten, bis sie wieder das Spielfeld betreten dürfen. Anders als bei den Auswechslungen müssen sie dabei aber nicht auf die nächste Unterbrechung warten.

Ausnahmen gelten jedoch für Torhüter*innen, wenn sich jemand schwer verletzt oder jemand durch ein Foul verletzt wurde, für das eine persönliche Strafe ausgesprochen wurde.

Erlaubt ist es indes zukünftig, beim Fußballspielen Schmuck oder Accessoires zu tragen. Die Bedingung hierbei ist: Sie müssen ungefährlich und sicher abgedeckt sein. Es dürfe keine Gefahr für alle Beteiligten darstellen, so der FVM.

Ab der Saison 2026/27 richtet der FVM zudem seine Mädchenförderzentren neu aus. Die Trainingsgruppen werden in die Doppeljahrgänge U12/U13 und U14/U15 aufgeteilt, um die Förderung individueller und altersgerechter zu gestalten. Besonderes Augenmerk liege künftig auf der U13-Förderung mit kleineren Gruppen, heißt es. (red.)

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