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Brasseur-Kaserne nicht mehr militärisch genutzt

Westhoven – Die ehemalige Brasseur-Kaserne soll nicht mehr militärisch genutzt werden. Das geht aus einer Mitteilung der Porzer SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung hervor. Demnach habe das Bundesverteidigungsministerium kürzlich eine Liste veröffentlicht, in der die Fläche als endgültig freigegeben gekennzeichnet sei, heißt es. Sie sei damit aus dem Moratorium für militärische Liegenschaften entlassen.

Bereits Ende des Jahres 2025 habe man in der Bezirksvertretung Porz öffentlich Zweifel daran geäußert, dass ausgerechnet die ehemalige Brasseur-Kaserne erneut militärisch genutzt werden solle, so die Partei. Eine Antwort der Stadt zur Anfrage stehe noch aus, heißt es. Hintergrund war die Aufnahme der Fläche in das Moratorium des Bundes. Man habe darauf hingewiesen, dass sich auf dem Gelände inzwischen jedoch ein Gewerbestandort, umfangreiche Renaturierungsflächen sowie Teile des Naturschutzgebiets Westhovener Aue befänden.

Zum zweiten Standort im Stadtbezirk, der militärischen Liegenschaft in Lind, liege noch kein Ergebnis vor, heißt es. (red.)

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