StartKölnBald wohl auch mit gemeinsamem Logo

Bald wohl auch mit gemeinsamem Logo

Seit 2012 gibt es den Arbeitskreis der Porzer Religionen – am 30. August richtet er das sechste Fest der Porzer Religionen aus

Porz-Mitte – Lutz Tempel sieht das fehlende erste „e“ in seinem Namen entspannt. „Gar kein Problem“, sagt der Porzer Bezirksbürgermeister beim gemeinsamen Plakataufhängen am Zaun des Jugend- und Begegnungszentrums Glashütte. Lutz Tempel ist Schirmherr des mit dem Banner angekündigten Fest der Porzer Religionen. In siebter Auflage wird es erstmals auf dem Gelände der Glashütte ausgerichtet.

Vokale wegzulassen sei ja auch modern, pflichtet ihm Sozialraumkoordinatorin Lara Waldron bei. Sie lobt das Engagement des Arbeitskreises der Porzer Religionen, den es seit 2012 gibt, für seine Arbeit. „Das ist einzigartig in Köln, so weit ich weiß“, so Waldron. Es sei eine Bereicherung für Porz, was der Kreis auf die Beine stelle.

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Göllnitz

Gleich eine ganze Reihe an Religionsgemeinschaften sind dabei beim Arbeitskreis – von der alevitischen bis zur Moschee-Gemeinde. Sie alle richten auch gemeinsam das Fest der Religionen aus. So gebe es musikalische und spirituelle Impulse auf der Bühne, berichtet der evangelische Pfarrer Rolf Theobold. Zudem auf dem Programm: kulinarische Angebote der Gemeinschaften, Angebote für junge Leute und Stände. Jeder finde hoffentlich mindestens eine Sache, die er oder sie toll findet, so der Pfarrer.

Vorteil am neuen Standort sei auch die Option, nach drinnen ausweichen zu können, so Diakon Matthias Gill von der katholischen Gemeinde. Er freut sich über die Zusammenarbeit mit der Glashütte. Das Fest und der Arbeitskreis hätten genau den Geist, mit dem auch das Team der Glashütte seine Arbeit mache, findet auch Mitarbeiter Alexander Terboven. „Bei uns gibt es auch täglich Dialog über Religionen, Politik und Kultur“, sagt er. „Wir schauen auch, wo die Gemeinsamkeiten liegen.“

Das sieht auch Lutz Tempel so: „Wenn wir uns für Frieden einsetzen wollen, dann müssen nicht nur Nationen, sondern auch Religionen zusammenarbeiten.“ Auch Hüseyin Kaya von der Moschee-Gemeinde hofft, mit dem Fest einen Ort für vielfältigen Austausch zu schaffen. Die Art Gespräche und vertrauensvolle Zusammenarbeit, die auch den Arbeitskreis ausmache.

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Göllnitz

Dieser bekommt zukünftig wohl auch ein gemeinsames Symbol, das alle beteiligten Religionsgemeinschaften zusammen tragen. Studierende einer Kölner Hochschule hätten dazu Ideen erarbeitet, so Matthias Gill.

Das Fest der Religionen findet am Sonntag, 30. August, von 14 bis 17 Uhr statt. Moderiert wird es von Christian Joisten vom Arbeitskreis der Porzer Religionen. Gefördert wird es über von der Bezirksvertretung vermittelte Gelder. Dabei richtet sich das Fest an ein breites Publikum. Besonders auch junge Leute seien eingeladen, so Pfarrer Rolf Theobold. Er erinnert an die Beiträge von Schüler*innen zu ebenfalls vom Arbeitskreis ausgerichteten Gedenkveranstaltungen an die Reichspogromnacht: “ Wenn ich das sehe, dann habe ich immer Hoffnung für unsere Demokratie“, sagt er. (Lars Göllnitz – der Autor bei Instagram: @enqoozee)

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