StartLokalesPorzNach dem Autofrühling weitere Projektideen

Nach dem Autofrühling weitere Projektideen

„Vor gut einem Jahr haben wir mit einer Handvoll Engagierter begonnen. Heute organisieren wir wieder verkaufsoffene Sonntage, etablieren neue Veranstaltungen“. Farid Amin ist stellvertretender Vorsitzender von Porzity e.V. – jenem Verein, der sich um die Aktivierung und Bespielung des Zentrums von Porz-Mitte kümmern möchte.
Dabei habe man schon im ersten Jahr nach der Gründung einiges umsetzen können, so Amin. So habe die Interessengemeinschaft verkaufsoffene Sonntage nach mehreren Jahren wieder nach Porz-Mitte zurückbringen können. Mit dem „Porzer Frühling“ Ende Mai hat der erste bereits stattgefunden.
Nun möchten die Aktiven eine neue Winterbeleuchtung der Fußgängerzone gestalten. Eine Investition von rund 37.500 Euro, so der Verein. Hinzu kämen in den kommenden Jahren laufende Kosten für Lagerung, Montage und Unterhaltung der Beleuchtung.
Für einen Teil der Finanzierung habe man Fördermittel der Stadt Köln einwerben können, so Amin. Ein erheblicher Anteil der Kosten werde jedoch vom Verein selbst getragen.
„Diese Entwicklung zeigt, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann. Jetzt möchten wir noch mehr Unternehmen dafür gewinnen, gemeinsam Verantwortung für die Zukunft der Porzer Mitte zu übernehmen“, so der stellvertretende Vorsitzende.
Unternehmen und Unterstützer, die dazu beitragen möchten, die Porzer Mitte langfristig attraktiver zu gestalten, könnten sich an den Verein wenden.
„Je mehr Menschen sich engagieren, desto mehr können wir gemeinsam für unseren Stadtteil bewegen“, so Amin.
Bei der Winterbeleuchtung gibt es zudem bauliche Erschwernisse: Bei der Neugestaltung des Zentrums sei weder eine Stromversorgung für Veranstaltungen oder eine Winterbeleuchtung vorgesehen, noch ein Straßenlaternenmodell gewählt worden, an dem sich Beleuchtungselemente befestigen oder eine Stromversorgung nachrüsten ließen, so Amin.
Gemeinsam mit einer Fachfirma hätten die Engagierten von Porzity e.V. deshalb eine kreative Lösung entwickelt: über ein Leuchtobjekt in einer Baumhülse. Dieses soll künftig der Ausgangspunkt der Winterbeleuchtung sein. Von dort aus solle das Projekt in den kommenden Jahren Schritt für Schritt weiter wachsen – sowohl in der Neuen Mitte als auch entlang der Bahnhofstraße, so Farid Amin.
Die bisherigen Maßnahmen seien von einem vergleichsweise kleinen Kreis engagierter Gewerbetreibender und Ehrenamtlicher umgesetzt worden, so Amin. Gemeinsam mit dem Büro Porz Mitte, dem Verein Porzer Stadtgarde, dem City-Center Porz sowie dem Bürgerverein Porz-Mitte.
Interessierte, die das Projekt fördern möchten, können sich an den Verein wenden: https://www.porz.city (red.)

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