Unter dem Motto „Ein Sportfest für den Frieden“ hat die Grundschule Wahn ihr diesjähriges Sportfest auf der Sportanlage an der Nachtigallenstraße abgehalten. Insgesamt 18 Klassen nahmen an der Veranstaltung teil. Dabei stand neben Bewegung und Gemeinschaft auch Friedenserziehung auf dem Programm.
Zur Eröffnung sangen die Schülerinnen gemeinsam ein Friedenslied, das eigens in drei verschiedenen Sprachen sowie im kölschen Dialekt gestaltet worden war. Damit wolle man ein sichtbares Zeichen für die kulturelle Vielfalt der Schulgemeinschaft setzen, so die Schule.
An insgesamt 14 Stationen erwarteten die Kinder danach abwechslungsreiche Wettkampf- und Kooperationsspiele. Sie trugen Namen, wie „Der Friedenspfad“, „Rettet das Friedensei“ oder „Ich wünsch mir einen Regenbogen“. Dabei konnten die Schülerinnen selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge sie die Stationen absolvieren wollten. Mindestens sieben Stationen mussten erfolgreich durchlaufen werden.
Neben sportlichen Fähigkeiten standen dabei vor allem Teamgeist, gegenseitige Unterstützung und Fairness im Vordergrund. Für Erholung sorgte ein gemeinsames Pausenspiel mit Bastel- und Malangeboten zur Fußball-Weltmeisterschaft.
Eltern hatten der Schule vorab beim Aufbau von Pavillons geholfen. Diese boten auf dem Gelände Schattenplätze. Eltern halfen zudem bei der Betreuung der Stationen und bei der Organisation.
Das Motto des Sportfestes spiegele sich nicht nur in den Spielen, sondern auch im pädagogischen Konzept der Schule wider, so Lehrerin und Organisatorin Pelin Stamatopoulos. Gemeinsam mit dem Kollegium hat sie die Veranstaltung so gestaltet, dass Werte wie Frieden, Respekt, Toleranz und demokratisches Miteinander für die Kinder unmittelbar erlebbar wurden.
„Frieden, Respekt und demokratische Werte sollten bereits von klein auf im Bewusstsein der Kinder verankert werden. Schule ist ein Ort, an dem Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen, Vielfalt wertzuschätzen und Konflikte friedlich zu lösen“, so Stamatopoulos weiter.
Auch Schulleiterin Andrea Willscheid unterstrich die Bedeutung des Themas: Frieden sei eine Botschaft, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je sei. Umso wichtiger sei es, Kindern bereits im Grundschulalter die Bedeutung von Zusammenhalt, gegenseitiger Wertschätzung und einem respektvollen Miteinander zu vermitteln.
Der Förderverein engagierte sich mit seinem Stand „Knabberpause“ und versorgte die Kinder mit Wasser, Laugengebäck und Bananen. (red.)