StartKölnBrandgefahr: Köln verschärft Kontrollen

Brandgefahr: Köln verschärft Kontrollen

Die anhaltenden sommerlichen Temperaturen und der fehlende Niederschlag der vergangenen Wochen hätten sichtbare Spuren in den Kölner Parks, Wäldern und Grünanlagen hinterlassen, so die Stadt. Die Böden seien ausgetrocknet. Nun folgte der dringende Appell an alle Kölner*innen und Gäste der Stadt, bei Ausflügen in Wälder und Grünanlagen auf Grillen und Rauchen zu verzichten.
Ein einziger Funkenflug reiche aus, um verheerende Flächen- oder Waldbrände auszulösen, die nicht nur Flora und Fauna zerstörten, sondern auch Menschenleben in Gefahr brächten, so die Stadt.
Das Rauchen im Wald ist gesetzlich vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten. Zudem gelte ein absolutes Grill- und Feuerverbot in etwa allen Wäldern sowie im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand. Zudem im Rheinpark und Rheingarten, sowie auf ausgewiesenen Spielwiesen, Hundefreilaufflächen und Spielplätzen und unterhalb von Baumkronen.
Die Stadt Köln kontrolliert, nach eigenen Angaben, verstärkt Grünflächen. Das achtlose Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann mit bis zu 150 Euro geahndet werden. Wer in den städtischen Verbotszonen grillt, dem drohe eine Strafe von bis zu 300 Euro. Noch höher seien die Strafen beim Grillen im oder am Wald: Hier sieht das Landesforstgesetz Bußgelder von 50 bis 5.000 Euro vor, so die Stadt. Entsteht ein Brand, so schalten sich zudem Polizei und Staatsanwaltschaft ein.
Kölner*innen und Besucher*innen werden zudem gebeten, im Brandfall sofort den Notruf 112 zu wählen. Als Orientierungshilfe in Waldgebieten könnten die Rettungspunkte – grüne Schilder mit einer Buchstaben-Zahlen-Kombination – dienen, heißt es. (red.)

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