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Bewässerung mit viel Technik

Der Urbacher Bürgerverein hat die Patenschaft für sämtliche von ihm betreuten städtischen Grünflächen im Stadtteil inne. Neben der Pflege stehe in extremen Trockenphasen auch die intensive Bewässerung im Fokus, so der Verein. Mehrfach pro Woche rückten die ehrenamtlichen Helfenden aus und investierten pro Gießeinsatz jeweils zwei bis drei Stunden ihrer Freizeit.
Nur intakte, vitale Grünflächen fungierten als natürliche Klimaanlagen und seien das wirksamste Mittel, um eine weitere, gefährliche Aufheizung im Stadtteil aktiv zu verhindern, so Simin Fakhim, Vorsitzende des Bürgervereins.
Um diese Aufgabe überhaupt stemmen zu können, nutzt der Verein eine wichtige Kooperation: In den Sommermonaten leiht man sich Standrohre von den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB Köln) aus, um Wasser direkt aus den örtlichen Hydranten zu beziehen, so die Vorsitzende.
Zudem habe der Bürgerverein über die Jahre hinweg in die eigene Ausrüstung investiert. Dank komplett selbst angeschaffter Bewässerungssysteme, hunderter Meter Schläuche und professioneller Absperrungen könne das Team die großflächige Bewässerung im Straßenraum sicher durchführen, betont Jochen Reichel, der zweite Vorsitzende des Vereins.
Da ursprünglich heimische Baumarten den veränderten Wetterbedingungen oft nicht mehr standhielten, achtet man bereits seit einigen Jahren beim Setzen neuer Pflanzen strikt auf mediterrane, hitzeresistente Arten. (red.)

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