„Wir haben den Kindern gesagt, dass man auch mal verlieren darf. Das passiert sogar der deutschen Nationalmannschaft“, so Andreas Penker. Zusammen mit Kollegin Romeike Karius hat er die zweite Auflage des „Kolping Cups“ maßgeblich umgesetzt. Mit dabei Fußballteams der von Kolping als Träger geführten offenen Ganztage an Grundschulen.
So sind neben der Grundschule Kupfergasse aus Urbach auch Teams aus Buchheim, Ehrenfeld, Zollstock, Sülz oder auch Bickendorf mit dabei. Allesamt mit zwei Teams. Eines für Jungs, das andere für Mädchen, wie Marc Braun, Trainer der Kupfergasse und Leiter des offenen Ganztages dort, erzählt.
„Alle bewegen sich. Jungs und Mädchen zusammen“, freut sich auch Andreas Penker. „Ich denke, das Turnier wächst weiter.“ Auch in diesem Jahr seien bereits zwei neue Teams mit dazugekommen. Gespielt wird wieder auf dem Kunstrasenplatz an der Brucknerstraße. Der Kontakt zu Andy Novak von der Sportvereinigung Porz und Mladen Drmonjic vom RSV Urbach sei so gut, dass auch der zweite „Kolping Cup“ hier stattfinde, so Penker.

Organisatorisch habe man zudem noch einmal etwas erweitert, sagt er. So gebe es nun für jedes Team Pavillons. Gesunde Obst- und Gemüse-Snacks hat „Andy´s Fruchtservice“ aus Leverkusen kostenfrei bereitgestellt. Kaffee für Erwachsene gibt es ebenfalls kostenfrei per Sponsor. Er und Kollegin Karius seien bereits seit dem frühen Morgen vor Ort, um alles aufzubauen. Gespielt wird dann den Tag über.
Beim Turnier gehe es vor allem auch um Respekt, Toleranz, Fairplay und Teamgeist, findet Romeike Karius. Vorwiegend Schüler*innen der dritten und vierten Klassen sind dabei. Gespielt wird auf kleinem Feld, auf kleine Tore und zu fünft gegen fünft.
Dabei wartet die Mädchenmannschaft der Grundschule Kupfergasse mit einer besonderen Konstellation auf. Sie wird von einer ehemaligen Schülerin der Schule trainiert. Diese spielt selbst Fußball und ist gerade einmal ein paar Jahre älter als ihr Team. „Das ist toll und klappt sehr gut“, so Karius und Penker.
