StartLokalesEnsen/WesthovenWenn in Köln gerade investiert wird, dann in Porz

Wenn in Köln gerade investiert wird, dann in Porz

Gut 69.000 Quadratmeter groß ist das Areal. Eines mit Historie. Von Mitte der 1970er Jahre bis 2016 wurde am Standort an der Stollwerckstraße vom gleichnamigen Unternehmen Schokolade produziert. Nun entwickelt der international aktive Projektentwickler Panattoni mit Hauptsitz im US-amerikanischen Newport Beach die Fläche zum Logistik-Campus.

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Fabio Kirchgeßner von Panattoni (2.v.l.) und Dr. Manfred Janssen von der städtischen Wirtschaftsförderung (Mitte) beim symbolischen Spatenstich. Foto: Göllnitz

Und das in zwei Teilen, wie der deutsche Managing Director des Unternehmens, Fabio Kirchgeßner, erklärt. So entstehe zum einen ein sogenanntes „City Dock“ für kleine, mittelständische Unternehmen und Unternehmen der letzten Meile zum Kunden, zudem ein Parkkonzept für größere Unternehmen. All das auf einem Campus mit rund 42.000 Quadratmetern Gebäudefläche.

Für Panattoni ist es das zweite Projekt in Köln. Auch auf ehemaligen Ford-Flächen ist man aktiv. Dr. Manfred Janssen, Geschäftsführer von Köln Business, der städtischen Wirtschaftsförderung, sieht vor allem auch im Stadtbezirk Porz eine positive Entwicklung, was Ansiedlungen angeht. Seit 2019 hat sich die Anzahl der Beschäftigten in den Bereichen Lagerei und Verkehr in Porz von 7.000 auf rund 16.000 mehr als verdoppelt. Auch in Köln sei generell ein Zuwachs an sozialversicherungspflichtigen Jobs in den letzten Jahren zu verzeichnen, so Janssen. Die Logistik spiele dabei eine große Rolle. Aber vor allem auch mittelständische Unternehmen täten sich schwer bei der Suche nach geeigneten Standorten, sagt Janssen weiter.

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Auch das ehemalige Stollwerck-Büro soll weichen. Foto: Göllnitz

Nach Plänen von Panattoni soll der Campus Köln-Ost, je nach Bereich, Mitte und Ende 2027 bezugsfertig sein. Erste Gespräche mit Interessierten wurden geführt, heißt es. Die Zahl der Mietenden sei dann variabel. Bis zu drei für den Park, bis zu zehn für das „City Dock“. Für die Erschließung des Areals werden alle bisherigen Bauten niedergelegt – auch die Bürogebäude, in denen einst Stollwerck-Chef Hans Imhoff sein Büro hatte. Das Gebäude zu erhalten, sei zeitweise überlegt worden, so ein Vertreter von Panattoni. Jedoch verfolge man das Konzept, Büros direkt in den Logistikhallen anzubieten.

Bezüglich möglicher Baueinschränkungen durch Arbeiten an der Autobahn A4 sei man generell froh, wenn Dinge entwickelt würden, heißt es. Insgesamt lobt Fabio Kirchgeßner die gute verkehrliche Anbindung des Areals für verschiedene Distanzen durch Autobahn und Flughafen.

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