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Tierschutz, Sommerfest und Vision vom Lebenshof

„Wir wollten unbedingt in Porz bleiben. Schließlich sind wir der Tierschutzverein Köln-Porz“, so Claudia Knoch. Seit rund einem Jahr ist sie erste Vorsitzende des Vereins und hat in dieser Zeit gleich auch den Umzug von der St. Anno-Straße in Grengel an die Waldstraße 2 in Urbach mit umgesetzt.

Damit hat der Verein auch seinen Gründungsort verlassen. Vor mehr als dreißig Jahren sei im Blumenladen von Anita Cierzniak die Idee entstanden, erzählt Knoch. Zunächst als kleine Initiative, dann als Verein. Nun in Urbach werden die Kernaufgaben des Tierschutzvereins weitergeführt. So geht es um die Vermittlung von Tieren an neue Halterinnen oder auch um das Organisieren von Pflegestellen, dann, wenn die eigentlichen Halterinnen etwa in eine Reha müssten, so Knoch.

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Der Verein hat sein neues Büro an der Waldstraße 2 in Urbach bezogen. Foto: Göllnitz

Das Büro, das montags bis samstags von 10 bis 13 Uhr, zudem montags bis freitags auch von 15 bis 18 Uhr besetzt ist, kann dann als Anlaufstelle dienen. Auch Sach- und Futterspenden würden vorbeigebracht, so Knoch. Zudem sei die Tierrettung an den Tierschutzverein Köln-Porz angedockt, sagt sie. So würden auch „Melder“ zu verletzten oder hilfsbedürftigen Tieren das Büro kontaktieren.
„Uns erreichen hauptsächlich Anfragen zu Hunden und Katzen“, so Claudia Knoch. Aber auch etwa für Meerschweinchen habe man schon Betreuungsplätze gefunden. „Wir versuchen, alles Mögliche zu machen und die Menschen zu unterstützen.“
Ihr eigener Weg in die Funktion als Vorsitzende sei eher spontan und eine Bauchentscheidung gewesen, sagt Knoch. „Ich habe gar nicht so viel nachgedacht.“ Über einen Facebook-Post sei sie auf die Suche zur Nachfolge von Anita Cierzniak gestoßen. „Wenn es keiner macht, dann ist der Verein weg“, habe sie gedacht, so Knoch, die im Hauptberuf als Hundecoachin arbeitet.

Weiter sucht der Verein dringend Engagierte, die mithelfen möchten, sagt die Vorsitzende. Auch Interessierte, die die Aktivgruppe des Vereins unterstützen möchten und etwa Tiere zum Arzt begleiteten, seien willkommen. Die Suche nach neuen Helfenden hat aktuell Priorität, so Knoch, die die Vision eines vereinseigenen Lebenshofes für Tiere im Kopf trägt.
Bevor diese Realität wird, feiert der Verein am Sonntag, 28. Juni, zwischen 13 und 18 Uhr sein Sommerfest auf dem Gelände des Schäferhundvereins an der Schützenstraße in Wahnheide. Mit dabei sind dann auch etwa eine Hundephysiotherapie, ein Hundefrisör, zudem weitere Organisationen und Anbieter, die sich um Tieradoption oder auch Tierschutz kümmern. https://www.tierschutzverein-koeln-porz.de

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