Im Auftrag der Stadt Köln sind bis zum 3. August erneut Fahrzeuge einer Dienstleisterfirma im Stadtgebiet unterwegs, um hochauflösende und georeferenzierte 3D-Panoramabilder aufzunehmen. Das Unternehmen „Cyclomedia Deutschland GmbH“ ist dazu mit mehreren Fahrzeugen, die mit Kameras und Laserscannern bestückt sind, unterwegs. Die Aufnahmesysteme erzeugen alle fünf Meter eine 360-Grad-Rundumsicht und 3D-Punktwolken.
Die bereitgestellten Panoramabilder würden ausschließlich verwaltungsintern genutzt, so die Stadt. Die Möglichkeit, örtliche Gegebenheiten vom Bildschirm aus zu beurteilen, diese mit Bildern aus den vergangenen Jahren vergleichen zu können, Messungen vorzunehmen und Daten für weitergehende Kartenanwendungen zu generieren, würde fachübergreifend in fast allen Dienststellen und Ämtern der Stadt Köln genutzt, heißt es. Viele Außentermine würden dadurch überflüssig, was eine enorme Zeitersparnis für die Mitarbeitenden der Verwaltung bedeute.
Die erfassten Daten bildeten zudem zunehmend die Grundlage für die automatisierte Objekterkennung mittels KI-Methoden. Diese könnte bei Planungsfragen oder der Beurteilung von Verkehrssituationen, Beschilderungen, Aufstellungsflächen, Barrierefreiheit oder auch der Einsatzplanung von Sicherheits- und Hilfskräften genutzt werden. (red.)