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Ärger über Baumfrevel

„Unser Wunsch ist nicht, jemanden an den Pranger zu stellen. Unser Wunsch ist, dass wieder mehr Menschen sehen, wie viel ehrenamtliche Arbeit hinter solchen Projekten steckt – und dass Natur-, Spiel- und Aufenthaltsflächen nicht selbstverständlich sind“, so Eugen Dietrich. Er ist Mitglied im Vorstand des Vereins Groov-Paten, der sich um eben jenes Areal kümmert. Konkret ärgern ihn und seine Mitaktiven ein jüngster Fall von Baumbeschädigung. So sei einer der von den Groov-Paten gepflanzten Klimabäume verletzt worden, erzählt Dietrich. „Ob er die Verletzung überlebt, ist derzeit ungewiss. Die Art der Beschädigung an unserem Klimabaum lässt vermuten, dass sie nicht zufällig entstanden ist. Die Rinde wurde großflächig entfernt“, so der Ehrenamtler weiter. Nach fachlicher Einschätzung sei die Situation für den Baum kritisch. „Hinter jedem gepflanzten Baum, jedem aufgebauten Spielgerät, jedem Bewegungsangebot und jeder Verschönerung der Groov stehen Menschen, die ihre Freizeit investieren“, erklärt Eugen Dietrich. Ehrenamtliche, die anpackten, um den Ort lebenswerter zu machen. „In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Projekte mit viel Engagement unterstützt und umgesetzt. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass Grillmüll liegen bleibt, Anlagen beschädigt oder mutwillig zerstört werden. Natürlich gehören Nutzung und Leben zu einem öffentlichen Ort dazu. Aber absichtliche Zerstörung hat nichts mit Nutzung zu tun“, so Dietrich. Besonders betroffen mache die Groov-Paten, dass sich der Vorfall in einem Landschaftsschutzgebiet ereignet habe – „an einem Ort, an dem Natur geschützt und respektiert werden sollte“, so der Ehrenamtler.

Die Groov-Paten würden versuchten, den Baum mit fachlicher Unterstützung zu retten, sagt er. Gleichzeitig wolle man den Vorfall nicht einfach stillschweigend hinnehmen. Hinweise nähmen die Groov-Paten gerne entgegen. (red.)

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