Für die jungen Teilnehmenden gibt es gleich mehrere Stationen mit Aufgaben zu besuchen. An einer wird nach den passenden Speisen für Wildschweine gefragt. Weizennudeln eher nicht. Schnecken und Würmer aber schon. An einer anderen, der Greifvogelschutzstation, geht es etwa um Federn.
Insgesamt mehr als 200 Kinder, allesamt Viertklässler aus der gesamten Stadt Köln, sind an diesem Vormittag vor Ort auf Gut Leidenhausen, wo die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln ihre Waldjugendspiele ausrichtet. Sie alle stellen sich den spielerischen Wissensaufgaben. Auch die Kölner Jägerschaft ist mit ein paar Aufgaben für die kleinen Forschenden mit dabei.

Vor mehr als vierzig Jahren hat die Schutzgemeinschaft die Aktion ins Leben gerufen. Das Ziel: Den Wald den Kindern näherzubringen, so dass diese ihn schätzen und auch schützen wollen. Auch das städtische Forstamt, die Waldschule der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Verein der Freunde und Förderer des Lindenthaler Tierparks beteiligen sich am Tag. Manche Kinder hätten kaum Kontakt zu der Natur, die sie umgebe, erzählt eine der Lehrerinnen, die die Kinder begleiten. Ein Lehrbuch könne das bei den Waldjugendspielen erlangte Wissen nur schwer vermitteln, sagt sie. (red.)