Drei Tage lang haben die Karnevalist*innen der Urbacher Räuber auf der Freifläche am Mühlenweg ihr „Räuberfest“ gefeiert. Für die KG und den Festausschuss Porzer Karneval (FAS) auch der passende Ort, um das angehende Dreigestirn die Vorabverträge unterzeichnen zu lassen. In der Session 2026/2027 sollen Jörg Weingärtner, Jacqueline Jacobs-Bäuml und Stefan Lohe die Insignien des Trifoliums tragen. Sie alle machten damit auch auf dem Papier deutlich, dass sie ab November als Prinz, Jungfrau und Bauer auf den Bühnen des Stadtbezirks unterwegs sein möchten.
Weingärtner, der dann zu Prinz Jörg I. werden soll, ist zudem gerade zum Senatspräsidenten der Räuber gewählt worden. Die Gesellschaft stellt das Dreigestirn 2027 zu ihrem dreißigjährigen Bestehen.
Der FAS vermeldet, dass das angehende Dreigestirn auf Grund der sehr kurzen Session im Anfang 2027 wohl bereits schon im November dieses Jahres proklamiert werden soll. Eine große Ausnahme mit Seltenheitswert für den FAS.
Der designierte Bauer, Stefan Lohe, einst auch Literat bei der FAS, kennt das Leben als Dreigestirnsmitglied aktuell noch aus zweiter Reihe. Ganze viermal war er bereits Adjutant.
Bald-Jungfrau Jacqueline Jacobs-Bäuml hatte am Tag der Vertragsunterzeichnung gleich doppelt Grund zur Freude. Sie feierte zudem ihren 33. Geburtstag.
Der ehemalige Räuber-Präsident Thomas Diekmann, jüngst vom FAS-Präsidentenstammtisch zum Ehrenmitglied ernannt, trat beim Räuberfest erstmals seit Jahren nicht in diesem Amt auf. Sein Nachfolger ist Hartmut Kloß. Er war 2007 Prinz im Porzer Dreigestirn – dem damals ersten der Urbacher Räuber. Kloß ernannte indes Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester beim Räuberfest gleich zum Ehrenmitglied der KG. Dieser half zum Dank etwas am Getränkestand aus. (Lars Göllnitz)
Designiertes Dreigestirn unterzeichnet Verträge