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Asiatische Hornissen unterwegs

Nach der Winterruhe werden derzeit auch die Königinnen der Asiatischen Hornisse wieder aktiv. Vielen Menschen seien inzwischen die großen, kugelförmigen Nester bekannt, die häufig hoch oben in Bäumen hingen, so der Bienenzuchtverein Porz. Dabei handele es sich jedoch um sogenannte Sekundärnester, die erst entstünden, wenn ein Volk stark angewachsen sei und mehr Platz benötige, heißt es.

Deutlich kleinere Primärnester, mit denen jedes Volk zunächst startet, befänden sich meist in einer Höhe von ein bis vier Metern und an geschützten Orten – häufig in der Nähe menschlicher Siedlungen. Typische Standorte seien Carports, Schuppen, Terrassenüberdachungen oder auch Nistkästen, so der Verein in einer Meldung. Aber auch Blumentöpfe, Gartentische oder Fensterlaibungen könnten Nester beheimaten. Da die Nester anfangs oft nur die Größe eines Tennisballs hätten und sich häufig auf Privatgrundstücken befänden, würden sie leicht übersehen.

Der Bienenzuchtverein Porz bemüht sich nach eigenen Angaben um die Eindämmung der Asiatischen Hornisse und bittet daher die Bevölkerung um Unterstützung: Menschen könnten demnach beim Aufspüren der Primärnester helfen. Der Bienenzuchtverein ist per Mail oder telefonisch erreichbar: 02203 2900292 oder sumsum@bzv-porz.de (red.)

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