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Flughafen auch 2025 in Gewinnzone

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2025 erneut mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen und damit zum vierten Mal in Folge einen Gewinn erzielt. So wurde ein Jahresüberschuss von 13,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

„Wir setzen auf die zentralen Säulen Passagierverkehr und Frachtgeschäft und entwickeln unseren Standort gezielt weiter“, so Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Besonders sichtbar ist das bereits in den Terminals an unserer modernen Gastronomielandschaft oder der neuen Sicherheitskontrolle.“

Der Umsatz stieg laut Airport insbesondere infolge der Übernahme der Passagierkontrollen zu Jahresbeginn um mehr als 80 Millionen auf 444,2 Millionen Euro. Zentrales Projekt sei dabei der Umbau der Sicherheitskontrolle, die bis zum Sommer vollständig auf neueste CT-Technik umgestellt werde und so zu den modernsten Anlagen in Europa gehöre.

Auch eine erhöhte Aufenthaltsqualität, etwa durch eine bunte „Kids Lane“ für Familien an der Kontrollstelle, modernes Mobiliar in den Aufenthaltsbereichen, einen neuen Fotospot im Dom-Design und verschiedene Gastronomie-Konzepte, strebe man weiter an, heißt es.

In den vergangenen vier Jahren habe man rund 180 Millionen Euro in die Standortqualität investiert. In den nächsten fünf Jahren sollen weitere mehr als 400 Millionen Euro in die Infrastruktur fließen, so Schmid.

Im Passagierverkehr übertraf der Flughafen 2025 erneut die Zehn-Millionen-Marke. Mit rund 840.000 Tonnen Luftfracht lag das Aufkommen 2025 stabil auf Vorjahresniveau. „Wir sind ein verlässlicher Partner für Industrie und Handel und die Unternehmen in der gesamten Region, die auf schnelle und effiziente Logistikketten angewiesen sind. Wir erfüllen damit eine Schlüsselfunktion für die Wirtschaft in NRW“, so Schmid.

Auch treibt der Flughafen den Ausbau seiner klimafreundlichen Infrastruktur weiter voran: Ein neues Parkhaus für Mitarbeitende, das derzeit entsteht, erhält in einer ersten Ausbaustufe rund 60 neue E-Ladesäulen. Unter anderem für die weitere Elektrifizierung der Vorfelder und den Ausbau von Ladeinfrastruktur auf dem luftseitigen Flughafengelände würden aktuell mehr als 30 Millionen Euro investiert, heißt es von Seiten des Airport. Rund 10 Millionen Euro davon fördere die Europäische Union. Kurz vor dem Abschluss stehe zudem der Neubau eines Holzheizwerks, das den Flughafen mit klimaschonend hergestellter Wärme versorgen soll. (red.)

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