„Wie unterschreibt man denn richtig? Mit oder ohne Vornamen?“, fragt Thomas Diekmann, bevor er zur Tat schreitet. Da sei er völlig frei, bekommt Diekmann als Antwort von Bezirksbürgermeister Lutz Tempel, der direkt neben ihm steht, zu hören.
Im Matthias-Chlasta-Saal auf der dritten Etage des Bezirksrathauses Porz darf sich der langjährige Präsident der Karnevalisten der „Urbacher Räuber“ ins Ehrenbuch des Stadtbezirks eintragen. Und das aus gutem Grund, wie Tempel findet: So habe sich Diekmann doch viele Jahre sozial im Stadtbezirk engagiert und vielen Porzer*innen dabei Gutes getan. Beispielhaft nennt er das Engagement nach der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal oder auch den Aufbau des Spielplatzes an der Friedensstraße in Urbach.

„Man braucht eben einen Kopf“, so Diekmann, der daran erinnert, dass auch beim Spielplatz viele aktiv gewesen seien. „Auch Menschen, die inzwischen nicht mehr auf dieser Welt sind“, so der ehemalige Präsident der „Räuber“. Nach 22 Jahren hat er das Amt mit dem Abschluss der letzten Session abgegeben, bleibe aber beratend im Hintergrund aktiv, sagt er. Auf der linken Seite seiner Doppelseite im Ehrenbuch ist Diekmann mit der Auszeichnung „Löstiger Jeck 2026“ zu sehen – jener hohen Auszeichnung, die durch den Regionalverband für das Rheinische und Bergische Land im Bund Deutscher Karneval vergeben wird. Für seine Unterschrift auf der rechten Seite hat sich Thomas Diekmann letztlich für „T. Diekmann“ entschieden.