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Das letzte Mal in Wahn

Maximal noch einmal könne man das Programm sehen, berichtet Comedian, Schauspieler und Synchronsprecher Jan van Weyde dem Wahner Eltzhof. Bei einer TV-Aufzeichnung zwei Tage später für das Format „Nightwash Club“ in Köln. Die offizielle Dernière, also das letzte Mal von „Weyder geht“s“, erlebt das Publikum im ausverkauften Eltzhof.

Annähernd zweieinhalb Stunden lang, inklusive Pause, nimmt Jan van Weyde, der eigentlich Jan Sluyterman van Langeweyde heißt, das Publikum mit auf eine Reise durch skurrile und vor allem dauerhaft lustige Momente in seinem Leben. Die Pointen-Dichte ist hoch, auch deshalb, weil van Weyde neben dem Gesprochenen auch stets mit Gestik und Mimik und verschiedenen Stimmen lustige Bilder in den Köpfen des Publikums erzeugt.

Eines, das laut abgefragtem Klatschbarometer vom Bühnenkünstler persönlich zu großen Teilen nicht aus Köln kommt. Und so zeigen sich auf dem Parkplatz auch Fahrzeuge mit Kennzeichen aus Viersen oder auch Essen.

Gleich zu Beginn erzählt van Weyde, der als Sprecher für Reality-Formate bei RTL agiert, einst Teil des Casts der ARD-Serie „Sturm der Liebe“ war und inzwischen vielfach in Comedy-Formaten, wie etwa dem Erfolgsformat „LOL“ auftaucht, von eigenen Reisen. Etwa von einem merkwürdigen Aufenthalt im baden-württembergischen Gasthaus einer gewissen Rita. Die erste Frage bei seiner Ankunft: „Wollen Sie ein Ei?“, erzählt van Weyde in perfektem Dialekt. Beim Dialekt wisse man nie, ob die sprechende Person gerade traurig oder freudig sei, so der Comedian.

Andere Reisen erzählen von einem Besuch mitsamt seiner beiden Kinder – Mutter und Tochter des Comedians sind am Abend der Dernière beide im Publikum – in den historischen Märchenwald. Einer, der bei näherem Beschreiben eher einem Gruselwald ähnelt.

Mit derart vielen Pointen und verschiedenen Settings, die Jan van Weyde beschreibt, wird der Abend zum höchst abwechslungsreichen Erlebnis. Als Zugabe, und nachdem Managerin Elena Fingerhuth, die auch für das Comedy-Programm im Eltzhof mitverantwortlich zeichnet, ihm kurz ein paar Blumen auf der Bühne überreicht, gibt van Weyde möglicherweise auch schon einen Einblick in das folgende Programm.

Ausgestattet mit Tablet und Lesebrille auf der Nase trägt er ein karnevalistisches Erlebnis der besonderen Art aus seinem Leben vor. Nicht ohne zu erwähnen, dass er ab März mit „Immer Weyder“ auf Tour gehe. Für erste Auftritte mit dem neuen Programm, Ende März im Bonner Haus der Springmaus, gibt es noch Karten.

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