„Wir kommen den Leuten entgegen“, sagt Diakon Matthias Gill von den Porzer Rheinkirchen. Neben den klassischen Besuchen an den Haustüren gingen die jungen Sternsinger und ihre erwachsenen Begleitungen im Stadtbezirk Porz auch etwa in Supermärkte, so Gill.
Ebenfalls beliebt sei der Drive-in-Segen, der für Vorbeifahrende und Passanten an der Kirche St. Mariae Geburt an der Zündorfer Hauptstraße gespendet werde. „Aber wir sind natürlich auch von Tür zu Tür unterwegs. Die Menschen vermissen das sonst“, sagt Gill.
Weitere Termine im Kalender der Sternsinger sind in diesem Jahr ein Besuch am Flughafen, wo gleich alle Porzer Aktiven durch Terminal zwei unterwegs waren, um zu singen und den Segen zu spenden, und ein weiterer im Bezirksrathaus. Hier auch in Anwesenheit des gesamten Pastoralteams, das auch beim Gesang mit einstimmt.
Auch „Kölle Alaaf“ fehlt dabei nicht. Schließlich gehe das Sternsingen ja nahtlos in den Karneval über, scherzt Matthias Gill. Bürgeramtsleiter Guido Motter stellt indes fest, dass so viel Geistlichkeit selten im Haus sei. „Wenn das nicht hilft, dann weiß ich auch nicht“, scherzt er ebenfalls. Verbunden mit einem Dank an die Besucher*innen.
Diakon Karl-Heinz Voß, der die Kinder auch an der Gitarre von Termin zu Termin begleitet, spendet auch dem Bezirksrathaus einen Segen: „Damit hier alles gut gelingt.“ Zudem für etwas mehr Frieden in der Welt, damit man weniger Angst haben müsse, so Voß.
Die Sternsingeraktion richtet 2026 den Blick nach Bangladesch, wo „rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten“ müssten, so die Ausrichtenden. Die Sternsinger-Partnerorganisationen setzten sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, heißt es.
In Rathaus, Supermarkt und Flughafen