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Rodenkirchener früher als Rheinspange?

Neue Informationen aus dem Brückenforum Süd und der Autobahn GmbH nährten die Annahme, dass der Ausbau der Rodenkirchener Brücke früher begonnen werden könnte als bislang politisch vorgesehen. Das vermeldet der SPD-Ortsverein Poll-Ensen-Westhoven. Grund dafür seien deutliche Verzögerungen beim Projekt der Rheinspange (A553) zwischen Niederkassel und Wesseling, das nach bisheriger Planung zuerst fertiggestellt werden sollte, um Verkehr während der Sanierung oder Instandsetzung der Rodenkirchener Brücke aufzunehmen.

Nach Informationen von SPD-Ratsmitglied Lukas Lorenz sei die Vorplanung der Rheinspange zwar nahezu abgeschlossen, das Projekt stecke aber weiterhin fest im Linienbestimmungsverfahren des Fernstraßenbundesamts. Erst wenn die Linie durch das Fernstraßenbundesamt festgelegt sei, könne die Entwurfsplanung beginnen, so Lorenz.

Bei der Rodenkirchener Brücke werde indes jetzt der frühestmögliche Baubeginn bereits mit 2034 angegeben, so der Ratsmann. Dies sei deutlich früher, als nach dem ursprünglichen Projektablauf zu erwarten gewesen wäre.

Die Rheinspange südlich von Köln soll die Autobahnen A555 und A59 verbinden und den Rhein per Tunnel queren. Die Rodenkirchener Rheinbrücke soll nach Angaben der Autobahn GmbH für mehr Verkehr ausgerüstet werden. Diskutiert wird ein Neubau. Gegner des Projekts, darunter auch die Kölner SPD, fordern den Erhalt der denkmalgeschützten Brücke. (red.)

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