Zum 1. Januar sind die Abwassergebühren in Köln angepasst worden. Der Rat der Stadt Köln hat vorab den neuen Gebührensätzen zugestimmt. Die Kalkulation erfolgt auf Basis des Kommunalabgabengesetzes.
Für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 200 Kubikmetern steigen demnach die durchschnittlichen Abwassergebühren pro Person und Tag von 34,1 Cent auf 36,5 Cent – eine Erhöhung um rund 7,1 Prozent, so die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB).
Gründe für Kostensteigerungen seien allgemeine Preissteigerungen und deutlich höhere Materialkosten, gestiegene Personalkosten oder auch höhere Zinskosten. „Wir sind uns bewusst, dass Gebührenanpassungen immer spürbar sind. Gleichzeitig sichern wir damit die Funktionsfähigkeit eines Systems, das für Köln unverzichtbar ist“, so Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln. „Unser Anspruch ist es, Prozesse kontinuierlich zu optimieren und die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering zu halten.“
Auch die Schmutzwassergebühren steigen um 13 Cent je Kubikmeter und die Niederschlagswassergebühren um 7 Cent je Quadratmeter. Im NRW-Vergleich bleibe Köln unter den preisgünstigen Kommunen, so die StEB. (red.)