StartLokalesPorzGelder, Ämter und viel Einstimmigkeit

Gelder, Ämter und viel Einstimmigkeit

Es ist die erste Sitzung der Bezirksvertretung Porz (BV) nach der Neuzusammensetzung. Die erste mit dem neuen Bezirksbürgermeister Lutz Tempel. Getagt wird dabei im Rathaussaal für gerade einmal 35 Minuten.

Dabei stehen gleich zu Beginn Einzelabstimmungen zur Vergabe von Geldern aus dem Verfügungsfonds für Porz-Mitte auf der Agenda: Mehrheitlich gegen die Stimmen der AfD-Fraktion werden so dem Projekt „Porzer Sprach-Café im,mittendrin`“ die beantragten 3.000 Euro zugesprochen. 1.000 Euro soll der Sozialdienst Katholischer Männer e.V. für sein Projekt „Gemeinsam Fastenbrechen – Solidarität & Begegnung in Porz-Mitte“ bekommen – ebenfalls per mehrheitlichem Beschluss, aber gegen die Stimmen von AfD und FDP und bei Enthaltung der Linken. Per einstimmigem Beschluss soll das Jugend- und Begegnungszentrum Glashütte 3.000 Euro für einen Ausleihcontainer für den Pumptrack am Glashüttepark erhalten. Die „Monatliche Müllsammelaktion im Park“ der Diakonie Michaelshoven soll per einstimmigem Beschluss 1.260 Euro bekommen.

Die Grundschule Kupfergasse in Urbach hat mit mehreren Aktionen, wie etwa Projekttagen oder Fahrradkorsos, ihren Wunsch zur Einrichtung der Kupfergasse als Schulstraße geäußert. Die Straße würde dann morgens und nachmittags für den Autoverkehr gesperrt. Nun hat die BV diesen Wunsch mit einem einstimmigen Beschluss bekräftigt: Man unterstütze die Einrichtung einer Schulstraße für die Schule zur Erhöhung der Sicherheit im Schulumfeld und beauftrage die Verwaltung, die notwendigen Maßnahmen möglichst kurzfristig in die Wege zu leiten, heißt es.

Weitere einstimmige Beschlüsse: Die Bezirksvertretung Porz entsendet ihr Mitglied Jutta Komorowski als Kontaktperson in den Partnerschaftsverein Porz (PVP e.V. Köln-Porz). Die BV-Mitglieder Roman Jochim und als Vertretung Andreas Bischoff werden für die Teilnahme an den Sitzungen des „Gestaltungsbeirat für die Wahlperiode 2023-2029“ entsandt. Caroline Dreßler-Benz (CDU) und Bettina Jureck (SPD) werden für die Ratsperiode 2025 bis 2030 in den Beirat der Forensik der LVR-Klinik Köln berufen. Zuvor hatte der Rat der Stadt Köln beschlossen, dass wie bisher drei von der Verwaltung benannte Personen und zwei von der Bezirksvertretung Porz benannte Personen zudem jeweils ein Mitglied der stimmberechtigten Fraktionen im Gesundheitsausschuss für den Rat im Beirat sitzen. Die Kölner Schulbaugesellschaft mbH soll nach Wunsch der BV eine Machbarkeitsstudie zur energetischen Sanierung des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums und der Gemeinschaftsgrundschule Adolph-Kolping-Straße in Wahn erstellen. (Lars Göllnitz)

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