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Häusliche Gewalt und ein Buch dazu

Das Bürgerzentrum Finkenberg hat sich erneut an der Leseaktion „Buch für die Stadt“ beteiligt. Dabei lasen Regine Neuleuf und Wolfgang Bastian aus dem Erstlingswerk von Claudia Schumacher, „Liebe ist gewaltig“, das einen Blick hinter die Fassade einer scheinbar bürgerlich perfekten Familie wirft.

Künstlerin Monika Heimann gab dem Publikum anschließend Gelegenheit, sich mit Ideen an einem Motiv für ein mögliches Film-Plakat zum Buch zu beteiligen. Während einer anschließenden Diskussionsrunde mit Ina Philippsen-Schmidt, Paartherapeutin Ankha Haucke und Martina Kiarie von der Beratungsstelle Wendepunkt brachte es die Künstlerin dann auf die Leinwand.

Ein Kernsatz aus „Liebe ist gewaltig“ durchzog indes die von Ina Philippsen-Schmidt moderierte Diskussion: „Ich zögerte wie ein degenerierter Kanarienvogel, der es geschafft hat, die Tür seines Käfigs aufzustoßen und sich trotzdem zurück auf die Stange hockt“, lautet dieser.

Thematisch ging es so auch darum, wie es Betroffenen von häuslicher Gewalt oftmals schwerfällt, sich aus dieser nachhaltig zu befreien. „Das Interesse, Hinweise zu bekommen, inwieweit das Umfeld aus Freunden, Familien, Nachbarn oder auch Kollegen eingreifen könne, sei groß“, so Philippsen-Schmidt. (red.)

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