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Fackelkopf in Raffinerie ausgetauscht

Derzeit läuft bei Shell in Godorf ein Großstillstand im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland. Grund des kompletten Herunterfahrens der Systeme sind Wartungsarbeiten. Dabei wurde nun ein Fackelkopf an der Hochfackel im nördlichen Werksteil Köln-Godorf ausgetauscht.

Der Austausch des Fackelkopfes wurde nach fünf Jahren und wie vom TÜV vorgeschrieben erneuert. Man habe sich zu einer sicherheitsrelevanten Modifikation am Kopf der Hochfackel entschieden, so Shell, um optimal für künftige Betriebsszenarien vorbereitet zu sein: Statt einer einzelnen Pilotflamme sollen künftig zwei Pilotflammen für eine erhöhte Ausfall- und damit Betriebssicherheit sorgen. Die Hochfackel ist eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitseinrichtung.

Der Austausch des Fackelkopfes ist Teil des umfassenden Großstillstandes, bei dem rund 2.000 zusätzliche Fachkräfte im Einsatz sind. Dabei werden unter anderem Komponenten und Anlagenteile zerlegt, gereinigt, kontrolliert und, wo nötig, ersetzt. Auch Modernisierungen oder Umrüstungen auf künftige Betriebsabläufe sind Teil der Arbeiten im Großstillstand.

Der seit Anfang Oktober laufende Großstillstand ist auf rund sechs Wochen veranschlagt und umfasst rund 66.000 einzelne Arbeitsschritte, so Shell. Rund 130.000 Kubikmeter Gerüste würden errichtet, etwa 45 Krane seien im Einsatz, heißt es.

Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland beschäftigt unter Normalumständen 1.400 Shell-Mitarbeitende sowie Beschäftigte von Partnerfirmen. Sie produzieren hier Kraft- und Heizstoffe wie Diesel- und Ottokraftstoffe, Kerosin und Heizöl, zudem Produkte für die chemische Industrie. (red.)

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