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Mobile Küche zum Empowern

Wichtig sei, dass man etwas aufpasse, wo sie platziert werde, erzählt Hannah Nieswand. Speziell, wenn man gerade eine stark qualmende Pilzpfanne auf der Induktionsplatte habe. Gemeint ist die mobile Küche von Überkochen e.V. aus München, die Nieswand gerade vorstellt. Ein Platz direkt unter einem Rauchmelder sei so kein guter Platz, sagt sie.

Rund herum um Nieswand stehen Pädagog*innen der Lise-Meitner-Gesamtschule, die fortan eine der mobilen Küchen nutzen können. Etwa für Kleingruppen oder, wenn die Lehrküche besetzt sei, so Nieswand. Die Küche auf vier Rädern, mit acht Metern Kabel zur Stromversorgung per normaler Steckdose, Kochplatten und mit reichlich Staufächern soll in der Schule vor allem auch im Bereich der Inklusion und als empowerndes Element genutzt werden, erklärt Petra Lebens, die didaktische Leiterin der Schule.

Die Küche hat dazu einiges mit an Bord: größenverstellbare Schürzen, Geschirrtücher, Platz für Putzmittel, Inventar, wie etwa auch eine Saftpresse, und auch eine Erste-Hilfe-Box. Der Verein Überkochen aus München möchte mit Projekten und Lernmaterialien gemeinsames Kochen und Lernen in den Schulunterricht bringen. Mobile Küchen, wie die in Finkenberg, werden bundesweit bereitgestellt. (Lars Göllnitz)

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