Donnerstag, 18. April 2024
StartRegionalKolpingsfamilie SpichSolidaritätslauf - "Interessiert mich die Bohne!"

Solidaritätslauf – „Interessiert mich die Bohne!“

Die Kolpingsfamilie Spich lädt Sie herzlich ein!

Unter dem Leitwort „Interessiert mich die Bohne!“ – Partnerland Kolumbien findet der Solidaritätslauf in diesem Jahr wieder für die ganze Familie statt. Die Kolpingsfamilie Spich organisiert die Misereor-Solidaritätsaktion zum 13. Mal. In den letzten Jahren haben sich viele begeisterte Menschen daran beteiligt. Alle Mitbürger/innen, Großeltern, Eltern, Jugendliche und Kinder sind herzlich eingeladen, sich für eine gute Sache auf den Weg zu machen.

Der „Solidaritätslauf“ beginnt am 17. März (nach dem Misereor-Gottesdienst um 11.15 Uhr) um 12.15 Uhr vor der Kirche St. Hippolytus in Troisdorf.

Ein Streckenplan wird am Startpunkt ausgegeben. Wieder am Ziel (Gemeindehaus St. Hippolytus) eingetroffen, kann jeder bei frisch gekochter Gemüsesuppe, Würstchen, Kuchen, Getränken und netten Begegnungen den Nachmittag ausklingen lassen.

Alle, die an diesem Tag verhindert sind, können alternativ zu einer beliebigen Zeit zwischen dem 17. März und dem 7. April eine eigene, frei wählbare Strecke „erlaufen“, ob alleine, zu zweit, mit der Familie oder mit Freunden!

Wäre das etwas für Sie?

So geht`s:

• Sie kommen zum Startpunkt, tragen sich ein, bekommen ein Solibändchen und erhalten einen Streckenplan.

• An der Strecke gibt es drei Stationen mit Posten, an denen Aufgaben erfüllt werden dürfen. Am 3. Posten gibt es eine kleine Belohnung. Kinder erhalten im Anschluss auch wieder eine Urkunde.

• Sie suchen sich Sponsoren, die für Ihren Lauf Geld für das Misereorprojekt spenden (oder spenden selber) und überweisen das Spendengeld in unsere digitale Spendenbox von Misereor:

Alternativ ist eine Spende auch in bar möglich.

Bringen Sie die virtuelle Spendenbox zum Klingeln!

Auch Kuchenspenden sind sehr willkommen!

Projektvorstellung:

Für ein bäuerliches Leben in Würde!

Die Landpastoral begann im Jahr 1984, mit kleinbäuerlichen Familien zu arbeiten. Diese zählen bis heute zu den ärmsten Bewohnern der Provinzen nördlich von Pasto in Kolumbien. Seither wurden 2.934 Familien und insgesamt 11.736 Personen unterstützt. Ziel ist die Verbesserung der Lebensverhältnisse aus ganzheitlicher Perspektive, zumal die Familien in der Regel nicht mehr als ein bis zwei Hektar Land besitzen. Hinzu kommt, dass die Parzellen zumeist an Berghängen liegen. Ihre Bewirtschaftung ist nur manuell möglich, herausfordernd und mit körperlichen Anstrengungen verbunden.

Der Ansatz der Landpastoral zielt auf eine Erweiterung des Anbaus (in der Regel von Kaffee) um zusätzliche Nutzpflanzen sowie darauf, die Höfe durch adäquates Abfallmanagement, Hygienemaßnahmen und Kleintierhaltung zu verbessern. Diese Techniken tragen zu einer gesünderen Ernährung bei und leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Absicherung der Familien sowie zum Umwelt- und Artenschutz.

Der Projektpartner fördert gezielt Frauen. Anerkennung und Identitätsstiftung sind von großer Bedeutung. Die Planung und manuelle Arbeit obliegen den einzelnen Bauernfamilien und Gruppen. Es geht um selbstmotiviertes Lernen und individuelle Lösungen. Wert gelegt wird auch auf Solidarität und gemeinschaftliche Organisation durch regelmäßigen Austausch der Teilnehmer, beispielsweise bei geplanten Treffen oder Feierlichkeiten. Lebenspläne werden Realität!

Wenn Sie möchten, teilen Sie Ihren „Solilauf“ in den Sozialen Medien, machen Sie Werbung, motivieren Sie Freunde und Bekannte zum Mitmachen!

Herzlichen Dank!

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